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Frauenarztpraxis Am Südertor
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Masern

Masern gelten als eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt. Sie gehören zu den typischen Krankheiten, die meist im Kindesalter durchgemacht werden, aber auch Jugendliche und Erwachsene können betroffen sein. Masern verlaufen nicht immer harmlos. In den westlichen Industrieländern führen Masern bei 10 bis 20 Prozent der Erkrankten zu Komplikationen. Die häufigsten Komplikationen sind Mittelohr- und Lungenentzündungen, im schlimmsten Fall kommt es zu einer lebensgefährlichen Gehirnentzündung (Enzephalitis). Eine durchgemachte Masernerkrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität.

Ohne Schutz steigt Rate an Fehl- und Totgeburten

Eine Masern-Erkrankung in der Schwangerschaft zieht zwar keine so schwerwiegenden Folgen wie eine Rötelninfektion nach sich, doch die Rate an Fehl- und Totgeburten und die Sterblichkeit im Säuglingsalter ist erhöht. Darum sollten alle Frauen vor einer Schwangerschaft über einen Schutz vor Masern verfügen. Die STIKO-Impfempfehlungen sehen vor, dass jeder Erwachsene, der nach 1970 geboren wurde und bislang nicht oder nur einmalig gegen Masern geimpft wurde, eine Impfung mit einem Kombinationsimpfstoff erhalten soll, der zugleich gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR-Impfstoff) wirkt.

Quelle: www.frauenaerzte-im-netz.de